Wer schreibt hier?

Hallo!

Ich bin Meik und ich lebe mit meiner Familie im wunderbaren Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Die Schönheit der hiesigen Landschaft habe ich erst im Laufe der (erwachsenen) Jahre erkannt und ich lerne mit meinen bald 44 Jahren noch immer neue Ecken kennen.

Das verdanke ich dem Wandern.

Denn getreu dem Motto

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen!

von Johann Wolfgang von Goethe

erkunde ich meine Heimat am liebsten per pedes.

Ich wandere und laufe gerne weit. Megaweit. So kam das Blog zu seinem Namen. 🙂

Wann das mit dem gerne laufen angefangen hat, erinnere ich mich nicht mehr genau. Nur die Volkswandertage im Nachbarort jedes Jahr sind mir in Erinnerung. Als Teenager schon habe ich mir den Hund der Oma geschnappt und bin mit ihm dort die längste Tour gewandert, die der Veranstalter im Angebot hatte. (Ich glaube, es waren 20 Kilometer.)

In meinen Zwanzigern wurde ich leider etwas lauffauler und setzte Speck an. Erst mit der Ankunft unserer Tochter besann ich mich, wie gesund das Zufußgehen ist. (Aber auch das „Aufgeben“ des Rauchens.) Ich stellte auf eine vegane Ernährung um und fing mit dem Joggen an. Furchtbar, wie lange es dauerte, wieder Kondition aufzubauen. Nach einem Jahr hatte ich genug abgespeckt, dass zehn Kilometer am Stück ohne Gekeuche und Stehenbleiben joggbar wurden. Am nächsten Tag nahm ich an meinem ersten Ludwigsburger Citylauf teil (10km). Ich finishte diesen Lauf. Und bekam Lust auf mehr. Stetig steigerte ich jetzt die Distanzen. Wenige Wochen nach dem Debüt-10er absolvierte ich bereits einen Halbmarathon. Aber „nur“ Joggen langweilte mich bald. Ich stieg auf OCR (Obstacle Course Racing) um und nahm regelmäßig an Hindernisläufen teil. Selbst hier zeigte sich meine Veranlagung zum Extremen. Ich steigerte die Streckenlängen bis weit über die Marathondistanz hinaus. 60 Km war hier der längste „Wett“Kampf, den ich mitrannte.

Das Ganze gipfelte in der Teilnahme am Deutschlandlauf. 1300 Kilometer in 19 Tagen joggend von Sylt auf die Zugspitze. Rechnerisch sind das 70 Kilometer täglich. Bei den ersten Etappen waren jedoch schon Tage mit mehr als 80 Kilometern dabei. Diese enorme Belastung war einem meiner Füße zu viel und seine Schwellung zwang mich am fünften Tag aus dem Rennen. Ein Arzt redete mir später ins Gewissen: Das Laufen ist sehr gesund, absolut. Aber nicht in diesen Extremen!

Seither geht es ein bisschen gemäßigter zu bei mir. Joggend belasse ich es bei langsamen 10 bis 15 Kilometern pro Runde.

Nur beim Wandern lote ich ab und zu noch meine Grenzen aus und wandere Strecken jenseits der 40km-Marke. Mehrere 100 Kilometer-Märsche habe ich bereits gefinisht. Im Sommer 2021 versuche ich mich an einer 48h Wanderung während welcher 150 Kilometer absolviert werden sollen. Am meisten Spaß habe ich jedoch beim Wandern von Weitwanderwegen, insbesondere weil Start- und Zielpunkt nicht identisch sind und sich dabei die Landschaften ändern. Mehrere Tage am Stück unterwegs zu sein, ist einfach schee!

Zum Schluss noch ein Sprichwort:

“Wenn du schnell vorwärts kommen willst, dann geh alleine, wenn du weit gehen willst, dann gehe zusammen.”

Aus Afrika

Im Jahr 2020 habe ich das Zertifikat “DWV-Wanderführer®” erworben bin dabei eine Wandergruppe für weite Strecken auf die Beine zu stellen. Wenn Du Lust hast, dann nehme doch teil. Hier findest Du die Termine.

Ebenfalls im Jahr 2020 habe ich das Ehrenamt des Wegewarts beim Schwäbischen Albverein – Ortsgruppe Sternenfels übernommen. Als begeisterter Streckenwanderer weiß ich, wie wichtig gut ausgeschilderte und gepflegte Wanderwege sind.